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Sailor Moon DVDs in Deutschland

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Alichino

Alichino, das sind die legendären Fabelwesen, diese wundervollen von Schönheit gesegneten Wesen, die einem jeden Wunsch erfüllen... aber nur zu einem angemessenem Preis...
Nur davon weiß natürlich niemand in der Welt der Menschen – nur der erste Teil ist bekannt: Sie erfüllen Wünsche und sind wunderschön.
Dass der Preis für einen erfüllten Wunsch mitunter die eigene Seele darstellt, ist dagegen (wenn überhaupt) nur als schlechter Scherz in Umlauf.
Doch alles was von den Bittstellern bleibt, ist eine leere Hülle, von Einsamkeit und Trauer beherrscht und voller Hoffnung, bald sterben zu können...

Als der Bruder einer jungen Dame eines Tages von seiner Suche nach den Alichino zurückkehrt und eben dieses Bild bietet, geht sie, einem Irrtum erlegen, selbst auf die Suche um ihm zu helfen.
Und genau dieses Mädchen trifft schließlich auf Tsugiri, einem Jungen der so schön ist, dass sie sich eine freche Bemerkung nicht verkneifen kann: "Ist dieses hübsche Gesicht echt? Oder ist es künstlich...?"
Kein Wunder, dass er nicht gerade begeistert auf ihre "Anmache" reagiert...
Hätte das Mädchen sich nur kurz die Mühe gemacht, nach oben zu sehen und hätten ihre Augen die Wahrheit erkennen können, sie wäre mit Sicherheit nicht wieder gegangen, denn die Eule, eine ständige Begleiterin Tsugiris, birgt ebenso ein Geheimnis wie der junge Mann selbst.
Doch noch ahnt dieser nicht, dass die Begegnung mit diesem Mädchen sein Schicksal voranschreiten lassen wird, ihm seine Vergangenheit von Neuem vor Augen führen und ihn auf einen magischen Weg senden wird – in die Welt der Alichino.

Dieser Weg führt den Leser nicht nur zu der Erkenntnis, dass nicht alle Eulen einfach nur Eulen sind, sondern gewährt einem auch einen höchst interessanten Einblick in Tsugiris Kindheit und Schicksal.
Wieso sind die Alichino gerade hinter ihm her!? Warum ist Myobi, die Eule, sein ständiger Begleiter!?
Und wer ist der Mann in seinen Erinnerungen, Hyura!?

Hochklassige Fantasy und Spannung, verpackt in visuell ansprechenden, feinen Zeichenstil – das ist es, was Alichino den Lesern bieten kann.
Sowohl die Menschen als auch die Umgebungen sprechen das Auge und die Phantasie an und regen zum "Nachträumen" an, die Story fesselt den Leser von Anfang an, wenn sie sich auch nur langsam in die tiefen Abgründe der Alichino vorwagt.

Ney

Kouyo Shurei ist es gelungen, einen Manga zu erschaffen, der jung bis alt zu begeistern weiß, ohne mit typischen Stil oder Klischees zu bedrängen.
Denn auch wer nur wegen des feinem Gothic-Stil der Zeichnungen einen Blick riskiert, wird nicht mehr so leicht von Alichino los kommen.
Eindeutig ein Meisterwerk, das man nicht versäumen sollte.

Bewertung:

ney

nekoli

Alichino mag zwar gut gezeichnet sein, jedoch macht einen guten Manga mehr aus, denn die Story scheint recht klischeehaft. An einigen Stellen ergaben sich zudem Schwierigkeiten ihr zu folgen, da nicht ersichtlich war, wer gerade sprach. Auch die melancholischen Gestiken bleiben fast den ganzen Band über konstant, so dass die Gefühle der Charaktere schwer nachzuvollziehen sind und nicht zum Gesprochenen passen wollen.
Im Gesamten lohnt sich der Kauf des Mangas wohl nur für Gothic-Fans.

Bewertung:

Shalon

Zugegeben,der geniale Zeichenstil allein macht die bezahlten 10 Euro schon fast wieder wett - aber da könnte man ja eigentlich auch ein Artbook kaufen. Und genau das würde ich euch auch raten,wenn hierzulande ein solches erscheinen sollte. Alichino ist voll von seelischen Abgründen und mysteriösen Ereignissen, was ja nicht gleich schlecht ist, siehe Angel Sanctuary oder Yami no Matsuei. Nur gibt es in diesem Manga keinerlei Humor oder wenigstens glückliche Momente, durch die jene taube Traurigkeit durchleuchtet wird, die den Leser beim konsumieren dieses Werks ergreift. Desweiteren fällt es durch die wenig herausgearbeiteten Eigenschaften der einzelnen Charaktere äußerst schwer, sich zu ihnen eine Meinung zu bilden. Man fühlt nicht mit den Figuren, weil man sie viel zu wenig kennt, da sie immer nur die selbe Seite zeigen. So entsteht keine Spannung, das Interesse lässt nach und man fragt sich allmählich, warum man sich diese traurige, verwirrende Geschichte überhaupt zu Gemüte führt, obwohl man sich mit den Charas nicht identifizieren kann. Alichino hinterlässt ein unbestimmt-trauriges Gefühl und bleibt nicht lange im Gedächtnis haften, auch wenn man es sich wegen der Bilder als schönen Manga merkt. Ob die wundervolle Grafik allein das Geld wert ist, muss jeder für sich entscheiden - von der Story ist nicht viel zu erwarten.

Bewertung:

Kurzinformationen:
Zeichner: Kouyo Shurei
J: Shueisha
D: Carlsen
bisher 3 Bände (in Japan abgebrochen)
Preis: 10 Euro
Schutzumschlag und Klappposter
Alichino in der Manga-Datenbank
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Verfasst am 30.11.2004

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