Carlsen wird im Sommer eine Comic-Umsetzung der erfolgreichen Twilight-Romane veröffentlichen.
Die zwei Bände von "Bis(s) zum Morgengrauen" wurden von der koreanischen Zeichnerin Young Kim gezeichnet, Roman-Autorin Stephenie Meyer überwachte die Produktion dabei sehr genau.
Der erste Band wird als Hardcover mit Schutzumschlag für... [mehr]
Animestreet -> Allgemeine Informationen
Hier findest du gesammelte Kurzinfos zu häufigen Fragen oder Anmerkungen, die uns im Hinblick auf die Informationen dieser Webseite erreicht haben und nicht ganz in den FAQ-Bereich passen, weil sie sich mit allgemeinen Aspekten zum Thema Manga und Anime befassen.
Die Mehrzahl von 'Manga'?
Im Japanischen gibt es keine besonderen Pluralformen, das bedeutet, dass dort die Mehrzahl von Manga auch Manga heißt, die Mehrzahl von Toyota ebenfalls Toyota und so weiter. Viele denken daher, dass wir einen Fehler machen würden, wenn wir von 'Mangas' schreiben. Dem ist aber nicht so, da wir nicht der japanischen Grammatik verpflichtet sind - schließlich sprechen wir deutsch. Der Duden gibt die Pluralbildung mit -s vor.
'Der Manga' oder 'das Manga'?
Laut dem Duden sind beide Varianten gleichberechtigt. Allgemein scheint aber 'der Manga' verbreiteter zu sein.
Wie zeichnet man Mangas?
Diese Frage ist ziemlich komplex und wird ausführlich in unzähligen Zeichenkursen abgehandelt. Die Kurzfassung: Zunächst schreibt man die Story und überlegt, welche Seite welchen Inhalt haben soll (viele Zeichner stellen einen Strukturplan auf oder skizzieren die Seiten grob im Kleinen). Danach zeichnet man mit Bleistift die Seiten, tuscht sie mit Feder (Fineliner sind für das Scannen meist nicht lichtecht genug), malt die schwarzen Flächen aus, trägt die Rasterfolie auf und scannt die Seiten in hoher Auflösung ein, um sie anschließend am Computer zu lettern. Um Rasterfolie zu sparen, werden die Raster immer öfter erst am Computer eingesetzt. Das Lettering übernimmt meistens nicht der Zeichner selbst.
Die Japaner schmeißen Mangas nach dem Lesen weg?
In Japan kommen Mangas zumeist erst kapitelweise in dicken Manga-Magazinen heraus, so wie Daisuki (oder früher Manga Power, Manga Twister und Banzai!) bei uns. Erst später werden die Mangas auch in normalen Sammelbänden veröffentlicht, die in japanischen Buchläden meistens noch eingeschweißt werden. Die Japaner werfen also lediglich diese Magazine weg, nicht die Einzelbände. Dazu muss man allerdings sagen, dass die japanischen Magazine eine weitaus schlechtere Druck- und Papierqualität haben als die deutschen und für eine längere Lagerung überhaupt nicht ausgelegt sind. Außerdem sind die japanischen Wohnungen ziemlich klein und bieten kaum genug Platz, um jede Woche mehrere neue Magazine im Umfang von jeweils über 500 Seiten zu beherbergen.
Mangas in Deutschland sind viel zu teuer?
Das wird gerade von jüngeren Mangafans gerne behauptet, stimmt aber nicht. Erstmal müssen die Rechte und die Druckvorlagen beschafft werden, Übersetzung, Redaktion und Lettering verschlingen auch noch Geld, dann kosten Druck und Auslieferung an den Handel auch nochmal einiges. Vom Verkaufspreis landet etwa nur die Hälfte beim Verlag, und dazu kommt, dass die Einnahmen von erfolgreichen Serien oft noch weniger erfolgreiche Serien mittragen müssen. Wir stehen in Deutschland preislich wesentlich besser da als z.B. die Amerikaner. Mit den Japanern können wir uns nicht vergleichen - dazu gibt es hierzulande viel zu wenig Käufer.
Ich darf Mangas und Animes verbreiten, wenn sie nach 24 Stunden gelöscht werden? / wenn sie noch nicht in Deutschland veröffentlicht wurden?
Die Rechtslage ist eindeutig: Nein, das ist nicht erlaubt. Das Urheberrecht nennt keine Gnadenfristen. Um es deutlich zu sagen: Wenn es keinen Lizenznehmer in Deutschland gibt, liegen die deutschen Lizenzen immer noch bei den japanischen Firmen. Und diese wären durchaus in der Lage, rechtliche Schritte gegen die Verbreitung von urheberrechtlich geschütztem Material einzuleiten. Momentan tolerieren viele japanische Studios die kostenlose Verbreitung von Animes im nichtjapanischen Ausland noch, allerdings kann sich das auch schnell ändern. Wenn es deutsche Lizenznehmer gibt, werden sie ganz sicher einschreiten, denn anders als in Japan fallen hier 1000 Leute, die sich wegen eines kostenlosen Downloads nicht das Produkt kaufen, ganz schön ins Gewicht. Aus diesem Grund wird Animestreet weder Links zu Scanlations noch Tipps zur Beschaffung von Fansubs liefern.
Carlsen schreibt in die Mangas nicht die Auflage rein?
Auch Carlsen Comics schreibt in seine Mangas rein, zu welcher Auflage der Band gehört, den man in den Händen hält. Allerdings ist die Angabe nicht so deutlich ausgeschrieben wie bei EMA.
Im Impressum findet man solche Zahlenreihen wie: 2 3 4 05 04 03
In diesem Beispiel hat man einen Band, der zur 2. Auflage gehört (Zahl ganz links) und 2003 gedruckt wurde (Zahl ganz rechts). Warum macht Carlsen das so? Nehmen wir wieder das Beispiel: Wenn Carlsen jetzt im Jahr 2004 die 3. Auflage drucken will, brauchen sie vom Druckfilm des Impressums nur die Zahlen ganz links und rechts abkratzen, anstatt für ein aktualisiertes Impressum einen neuen Druckfilm anfertigen zu müssen.
Dann stünde also da: 3 4 05 04
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